Hummelflugtipp zum Thema Freiheit

In meinem Beitrag zum Thema „Freiheit“ findest du vielleicht ein paar Anregungen zu diesem Thema, bzw. erkennst so manche Situation wieder?

Die beliebteste Ausrede unsere Freiheit nicht nützen zu können ist „Zeit“. WIR HABEN KEINE ZEIT „frei zu sein“. Doch stimmt dies wirklich? Oder fühlen wir uns tatsächlich in eingezäunten Gärten (siehe meinen Beitrag) wohler?

Zum Thema Zeit wird noch ein eigener Beitrag folgen, doch frei fühlen können wir uns sofort!

Wie wäre es dein Leben zwischen deinen Verpflichtungen etwas bunter, ja „freier“ zu gestalten?

Hier ein paar Tipps:

Stehe früher auf als sonst und nimm dir Zeit nur für dich. Mach was auch immer du möchtest. Gehe früh am Morgen raus spazieren, betreibe Sport, schau dir eine Serie an, bereite dir ein tolles Frühstück zu und höre dabei deine Lieblingsmusik, lese deine Lieblingszeitschrift oder Buch, meditiere, nimm dir ausgiebig Zeit im Bad und verwöhne dich mit einer frischen Gesichtsmaske?

Fahre früher in die Arbeit als sonst. Nütze die Zeit und setze dich noch in ein Cafe, gehe noch eine Runde spazieren und beobachte wie alle in den Tag starten, oder die Ruhe in der Natur.

Nütze deine Mittagspause und gehe – wenn möglich – eine Runde spazieren, oder setze dich in die Sonne, sei mal kurz nicht erreichbar und entscheide „frei“ wie du diese paar Minuten nur für dich nützt.

Fahre nach der Arbeit vielleicht nicht gleich nach Hause? Erkunde die Umgebung oder fahre heute einfach mal in die andere Richtung. Entdeckte ein neues Gebiet.

Gehe sobald du zu Hause bist noch einmal hinaus. Hinaus in die Welt. Genieße die Natur oder die Menschen die alle strikt von A nach B ihren Weg fortsetzen. Du nicht!

Nimm dir zu Hause ein Zeitfenster nur für dich und entscheide „frei“ was du tust! Dies kann auch nur eine halbe Stunde sein – vielleicht sogar eine ganze?

Durchbreche am Abend die tägliche Routine. Vielleicht heute einmal nicht gleich den Fernsehr an? Koche dir heute was Schönes? Oder lese mal wieder dein Lieblingsbuch oder Magazin. Wann hast du das letzte mal getanzt? Gemalt? Mit Freunden, Familie telefoniert oder hast dich mit ihnen getroffen?

Und wenn es unter der Woche, während du arbeitest oder deinen Verpflichtungen nachgehen musst, noch zu schwer ist für dich Zeit zu schaffen, für deine persönliche Freiheit, dann nütze das Wochenende, deine „Freizeit“! Setze dich ins Auto, oder in das öffentliche Verkehrsmittel, oder auf dein Fahrrad und fahre einfach mal in eine komplett andere Richtung. Wo du noch nie warst. Bewege dich „frei“ und entscheide selbst wohin du gehst.

Summ…summm….

Wir sind alle frei… oder so ähnlich?

Neulich als ich im Fitnessstudio war, blickte ich während meinen Kraftübungen aus dem großen Fenster, direkt auf einen Kindergarten. Der Frühling zeigte sich von seiner besten Seite – die Sonne schien, alles sprießte und die Kinder machten sich auf in den großen eingezäunten Garten ihrer Betreuungstätte. Sie tobten und spielten, wie kleine wilde Hummeln „wuselten“ sie umher und breiteten sich über das gesamte Gelände aus. Vor dem eingezäunten Garten verlaufen Gehwege an denen Passanten strikt von A nach B eilten.

Plötzlich erinnerte ich mich an meine Kindergartenzeit. Es kam plötzlich ein vertrautes Gefühl auf, dass mir schmerzte und ein Erlebnis erschien vor meinem inneren Auge. Ich war plötzlich im Garten meiner Betreuungsstätte und stand am Zaun – es war ein Maschendrahtzaun – ich weiß es noch ganz genau. Auch vor diesem Zaun verliefen Gehwege – Gehwege auf denen ich Passaten beobachtete. Menschen die strikt von A nach B gingen. Ohne einmal nach links oder rechts zu sehen. So bemerkte mich niemanden, als ich da des öfteren am Kindergartenzaun stand. Ich fühlte mich wie ein Tier im Zoo – eingesperrt in einem Gehege und anstatt den Garten zu nützen, machte ich mir immer wieder darüber Gedanken wie es wohl hinter diesem Zaun wäre und sehnte mich danach erwachsen zu werden, um einfach „frei“ meine Wege gehen zu dürfen – wohin ich will.

Freiheit. Für jeden von uns selbstverständlich. Wir haben das Glück „frei“ zu sein. Das bedeutet wir können „frei“ unsere eigenen Entscheidungen treffen. „Frei“ unsere Meinung äußerung und uns „frei“ in unserem Umfeld, Umgebung, ja auf der ganzen Welt bewegen (mehr oder weniger…).

Doch wem ist dies tagtäglich bewusst? Wie „frei“ sind wir tatsächlich und von wem oder was lassen wir uns hinter Zäune sperren? Leben wir vor oder hinter einem Zaun? Vielleicht in einem abgesperrten Areal innerhalb dessen wir uns bewegen? Wer kennt dies nicht – die tägliche Routine – unser ganz persönliches Hamsterrad. Tag ein Tag aus. Jahre verfliegen – man hat das Bedüfnis die Zeit einfach mal kurz anzuhalten. Oft weiß man gar nicht mehr welcher Tag heute ist. Das klingt alles gar nicht mehr nach „Freiheit“.

Selbstverständlich gibt es eingezäunte Gärten innnerhalb deren wir uns bewegen „MÜSSEN“. Diese Gärten sind unsere täglichen Verpflichtungen wie z.B. die Arbeitsstätte, Versorgung von Familie und Kindern, Haustiere, Haushalt, etc. doch was liegt zwischen diesen Gärten? Es liegt an uns die Distanzen – die Gehwege um die Gartenzäune – zu nützen! Unsere „Freiheit“ wahrzunehmen – aus dem Hamsterrad auszubrechen! Vielleicht nicht strikt von A nach B zu gehen ohne einmal nach links und rechts zu sehen. In wie weit rauben wir uns selbst unsere „Freiheit“?

Wir dürfen jeden Tag „frei“ entscheiden welchen Weg wir gehen und wohin wir wollen.

Einen Tipp zum Thema „Freiheit“ findest du bei meinen Hummelflugtipps.

Summm…summm…brummm…brummm….