Wer legt mir denn da Steine in den Weg?

Wer kennt dies nicht? Alles erscheint einfach, klar und erledigt. Der Weg vor einem zeigt sich als anspruchsloser Spazierweg und plötzlich – ein Stein. Ein derart großer Stein, dass zu überdenken gilt, ob der geplante Weg fortgesetzt werden kann, oder ein „Umweg“ genommen werden muss. Manchmal lässt sich dieser Stein noch relativ leicht aus dem Weg räumen oder überwinden, doch dann…noch einer und noch einer…. und plötzlich sieht man nur noch einen holprigen, sogenannten „steinigen Weg“ vor sich.

Zuerst einmal gilt zu überlegen woher die Steine kommen? Gerne möchte man es auf das überirdische, nicht beeinflussbare Schicksal schieben. Nun das ist die sehr einfache Variante sich mit den neuen Gegebenheiten auseinanderzusetzen und wird einem bei der Überlegung, wie nun der Weg am besten fortgesetzt werden soll, nicht wirklich behilflich sein. Gundsätzlich gilt: das Leben meint es nicht bös mit einem. Es beschenkt uns mit Herausforderungen die uns wachsen lassen und stolz auf Überwundenes und Erreichtes zurückblicken lassen.

Nun können Steine auch von Mitmenschen kommen. Menschen, denen wir einerseits danken müssen und andererseits ein wenig zu bedauern sind. Diese Menschen verwenden so viel ihrer eigenen Energie um einen Stein in unseren Weg zu legen. Anstatt diese wertvolle Zeit und Energie für sich selbst zu nützen, schenken sie diese uns. Es ist verschwendete Energie, die meist aus Frustration, Wut, Enttäuschung, Rachegefühle, Neid, Eifersucht, Hass oder Trauer entsteht. Diese Menschen erhoffen sich leider durch ihre Steine kleine Glücksmomente, wenn man selbst den Stein bemerkt und plötzlich ansteht. Stillstand. Doch niemand bleibt einfach so stehen, und erst recht nicht, wenn wir solche Steine dankend entgegen nehmen und so einen kreativen, ja vielleicht sogar noch dadurch einen viel besseren Weg finden, um unsere Träume und Ziele zu erreichen. Diese exogenen Hindernisse auch noch so nichtig werden zu lassen, verbittert und trifft „Steineleger“ noch viel mehr – der Glücksmoment bleibt aus und immer mehr und mehr Energie wird vergeudet. Während du glücklich und zufrieden, stolz und gestärkt zu deinen überwundenen Hindernissen zurückblicken kannst.

Eine weitere Möglichkeit einen Stein zu bekommen ist von uns selbst. Ist es der innere Schweinehund, Selbstzweifel, Mutlosigkeit, Angst, Sorgen, Kummer, seelische Traumata uvw., die uns selbst oft sogar große Felsbrocken in unsere Wege legen lassen. Die Gefahr bei diesen Aussichten ist, erst gar nicht seinen Weg zu starten und stehen zu bleiben. Oder sogar rückwärts zu gehen. Eine Distanzierung von den eigenen Träumen, Wünschen und Zielen. Stagnation ist die Folge und aus dieser keimt Frustration, Wut, Enttäuschung, Rachegefühle, Neid, Eifersucht, Hass oder Trauer. Alles Eigenschaften die uns selbst für unser eigenes Leben „Steinleger“ werden lassen und auch noch für die Lebenswege anderer.

Erfreue dich an jedem Stein, erkenne Ihn aus Herausforderung an und vielleicht als Weiterentwicklung in deinem Leben. Finde heraus woher dieser Stein kommt? Danke Menschen dafür, die dir um ihre wertvolle Lebensenergie eine neue Herausforderung
schenken, die dich wieder wachsen lässt. Gehe deinen eigenen Steinen auf die Spur, schmeiße sie auf deinen Wegesrand und schütze dich davor ein „Steinleger“ für dich selbst und für andere zu werden.

summm summmm…. brummm brummm….