Plötzlich erscheint alles so grau und schwarz…

Wer kennt diese Momente im Leben nicht? Man fühlt sich in einem tiefen schwarzen Loch festsitzend. Gefangen. Auswegslos. Alles um einen herum erscheint schwarz und dunkel und so sehr man sich auch bemüht, man findet keinen Ausweg.

Es liegt in der Natur, dass es sich deutlich schneller hineinfliegen lässt, als wieder aus eigener Kraft herauszukommen. Nach unendlich vielen erscheinenden Fluchtversuchen bleibt man doch in der Grube sitzen und fühlt Aussichtslosigkeit. Jedes Lebewesen, jede Pflanze benötigt Licht und Luft zum Atmen und um so länger dieser festsitzende Zustand andauert, desto eher schleichen sich depressive Gedanken ein. Plötzlich legt sich eine grau-schwarze Farbe über unser gesamtes Leben. Über unseren Alltag, unser soziales Umfeld, über alles, das noch so vor leuchtenden Farben strahlt wird ein dunkler Schleier gelegt. So steigt man immer tiefer und tiefer hinab und ein Teufelskreis wird gebildet.

Doch wieso fällt man in so ein Loch und wie kommt man wieder heraus?

Meistens sind äußere Einflüsse die Ursache für unseren Sturz. Jederzeit kann es passieren, dass eine starke Windböe auftaucht, jemand der uns nichts Gutes will, oder einfach ein Schicksalsschlag bzw. unglücklich verlaufende Zufälle, die uns in ein Loch fallen lassen. Hierbei gibt es wiederum Menschen die sich nicht so schell durch exogene Einflüsse von ihrem Weg abbringen lassen und jene die zufällig vielleicht gerade an der Kante eines derartig tiefen Lochs vorbeigehen.

Prinzipiell gilt: Widerstand leisten, gegen Windböen, Stürme, Schicksalsschläge oder nicht wohlwollende Mitmenschen anzukämpfen und Stand zu halten verlangt stets eine enorme psychische und physische Anstrengung. Es ist wie beim Sport – je trainierter, desto leichter fällt es in der eigenen Spur zu bleiben. Sich aus der Bahn zu werfen lassen, in ein tiefes Loch zu stürzen setzt also voraus es einerseits zuzulassen und andererseits Kraftlosigkeit. Doch wem bereits hier die Motivation fehlt standfest zu bleiben, dem fehlt erst recht die Kraft aus einem tiefen Loch wieder herauszukommen.

So gilt es als Präventionsmaßnahme seine mentale und physische Stärke stets zu trainieren – wie einen Muskel – um sie so stark zu halten. Je stärker und widerstandsfähiger man ist, desto leichter fällt es auch, sollte es doch einmal passieren, wieder aus einem dunklen Tief herauszuklettern.

Doch sollten sich negative Ereignisse einmal aneinander reihen, eure Kräfte absolut verbraucht sein und ihr immer ganz alleine verzweifelnd in eurem Loch sitzen, dann gibt es nur eine Hilfe: Herzensmenschen!

Menschen die euch nahe stehen, eure Vertrauensmenschen wie: Partner, beste Freunde, Familienmitglieder aber auch Mediziner oder auch fachliche Experten die beruflich Menschen aus ihrem dunkeln Leben wieder herausholen.

Diese Schätze zeigen euch selbst in der dunkelsten Phase in eurem Leben mit einer kleinen Laterne den Weg hinauf in die wundervolle farbprächtige Welt. Oft sieht man vor lauter Wänden keinen Ausweg mehr, doch gerade diese Menschen können euch helfen einen Weg zu finden. Also seid mutig, sammelt noch einmal eure gesamten Kräfte und klettert heraus aus eurem „Winterschlaf“ und lebt! Erfreut euch wieder an den bunten hellen Farben in eurem Leben, daran dass es solche einzigartigen wegweisenden Menschen in eurem Leben gibt und blickt stolz in euren Graben zurück. Denn IHR HABT ES GESCHAFFT! Lasst euch von Nichts und Niemanden da draußen unterkriegen, von eurem Hummelflug abbringen oder sogar in ein Loch stürzen. Jeder von uns ist großartig, einzigartig, verdient es – ja hat sogar das RECHT glücklich und zufrieden das Leben zu genießen und all seine Hummelflüge zu starten die man sich vorgenommen hat.

Ich möchte hiermit all meinen Herzensmenschen – meinen Wegweisern – DANKEN die mir selbst schon einmal in düsteren Zeiten mit einer kleinen Laterne neue Wege erleuchtet haben. DANKE!

Wer legt mir denn da Steine in den Weg?

Wer kennt dies nicht? Alles erscheint einfach, klar und erledigt. Der Weg vor einem zeigt sich als anspruchsloser Spazierweg und plötzlich – ein Stein. Ein derart großer Stein, dass zu überdenken gilt, ob der geplante Weg fortgesetzt werden kann, oder ein „Umweg“ genommen werden muss. Manchmal lässt sich dieser Stein noch relativ leicht aus dem Weg räumen oder überwinden, doch dann…noch einer und noch einer…. und plötzlich sieht man nur noch einen holprigen, sogenannten „steinigen Weg“ vor sich.

Zuerst einmal gilt zu überlegen woher die Steine kommen? Gerne möchte man es auf das überirdische, nicht beeinflussbare Schicksal schieben. Nun das ist die sehr einfache Variante sich mit den neuen Gegebenheiten auseinanderzusetzen und wird einem bei der Überlegung, wie nun der Weg am besten fortgesetzt werden soll, nicht wirklich behilflich sein. Gundsätzlich gilt: das Leben meint es nicht bös mit einem. Es beschenkt uns mit Herausforderungen die uns wachsen lassen und stolz auf Überwundenes und Erreichtes zurückblicken lassen.

Nun können Steine auch von Mitmenschen kommen. Menschen, denen wir einerseits danken müssen und andererseits ein wenig zu bedauern sind. Diese Menschen verwenden so viel ihrer eigenen Energie um einen Stein in unseren Weg zu legen. Anstatt diese wertvolle Zeit und Energie für sich selbst zu nützen, schenken sie diese uns. Es ist verschwendete Energie, die meist aus Frustration, Wut, Enttäuschung, Rachegefühle, Neid, Eifersucht, Hass oder Trauer entsteht. Diese Menschen erhoffen sich leider durch ihre Steine kleine Glücksmomente, wenn man selbst den Stein bemerkt und plötzlich ansteht. Stillstand. Doch niemand bleibt einfach so stehen, und erst recht nicht, wenn wir solche Steine dankend entgegen nehmen und so einen kreativen, ja vielleicht sogar noch dadurch einen viel besseren Weg finden, um unsere Träume und Ziele zu erreichen. Diese exogenen Hindernisse auch noch so nichtig werden zu lassen, verbittert und trifft „Steineleger“ noch viel mehr – der Glücksmoment bleibt aus und immer mehr und mehr Energie wird vergeudet. Während du glücklich und zufrieden, stolz und gestärkt zu deinen überwundenen Hindernissen zurückblicken kannst.

Eine weitere Möglichkeit einen Stein zu bekommen ist von uns selbst. Ist es der innere Schweinehund, Selbstzweifel, Mutlosigkeit, Angst, Sorgen, Kummer, seelische Traumata uvw., die uns selbst oft sogar große Felsbrocken in unsere Wege legen lassen. Die Gefahr bei diesen Aussichten ist, erst gar nicht seinen Weg zu starten und stehen zu bleiben. Oder sogar rückwärts zu gehen. Eine Distanzierung von den eigenen Träumen, Wünschen und Zielen. Stagnation ist die Folge und aus dieser keimt Frustration, Wut, Enttäuschung, Rachegefühle, Neid, Eifersucht, Hass oder Trauer. Alles Eigenschaften die uns selbst für unser eigenes Leben „Steinleger“ werden lassen und auch noch für die Lebenswege anderer.

Erfreue dich an jedem Stein, erkenne Ihn aus Herausforderung an und vielleicht als Weiterentwicklung in deinem Leben. Finde heraus woher dieser Stein kommt? Danke Menschen dafür, die dir um ihre wertvolle Lebensenergie eine neue Herausforderung
schenken, die dich wieder wachsen lässt. Gehe deinen eigenen Steinen auf die Spur, schmeiße sie auf deinen Wegesrand und schütze dich davor ein „Steinleger“ für dich selbst und für andere zu werden.

summm summmm…. brummm brummm….